Wie erkennt man Legasthenie / Dyskalkulie?

Man spricht von Primärlegasthenie und/oder Primärdyskalkulie, wenn sich bei einem Kind (oder Erwachsenen) bestimmte Auffälligkeiten vor allem dann zeigen, wenn es direkt mit Buchstaben- oder Zahlensymbolen arbeitet – also beim Lesen, Schreiben oder Rechnen. Legasthenietrainer-Infomappe anfordern: https://www.legastheniefernstudium.com Typische Beobachtungen Wichtig: Schwierigkeiten in diesen Bereichen bedeuten nicht automatisch mangelnde Intelligenz oder fehlenden Fleiß. Viele Betroffene sind …

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Legasthenie, Dyskalkulie und die Arbeit des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie.

Ein legasthener Mensch nimmt bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz seine Umwelt differenziert anders wahr. Die Ursache ist genetisch bedingt – etwa 15% der Weltbevölkerung sind betroffen. Wichtig: Legasthenie ist keine Krankheit, Behinderung oder Schwäche. Betroffene finden lediglich mit den üblichen Lehrmethoden nicht das Auslangen und benötigen individuell abgestimmte pädagogische Förderung.
Legasthenie ist genetisch bedingt und besteht ein Leben lang. Die Sinneswahrnehmungen sind different, was zu einer anderen Informationsverarbeitung führt.

LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) ist eine erworbene, meist vorübergehende Problematik – ausgelöst durch Ereignisse wie Krankheit, familiäre Belastungen oder ungeeignete Unterrichtsmethoden.

Die Förderung muss entsprechend unterschiedlich gestaltet werden: Bei LRS hilft gezieltes Üben am Symptom, bei Legasthenie ist ein ganzheitlicher Ansatz mit Training der Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen notwendig.
Der EÖDL wurde 1996 in Österreich gegründet und hat seither über 17.000 diplomierte Trainer ausgebildet, die heute in 64 Ländern weltweit tätig sind. Der Verband entwickelte die AFS-Methode, stellt hunderttausende kostenlose Arbeitsblätter bereit und wurde sechsmal in Folge als Top Anbieter für Weiterbildung ausgezeichnet. Partner des EÖDL ist der DVLD (Dachverband Legasthenie Deutschland).
Die AFS-Methode ist ein pädagogisch-didaktischer Förderansatz, entwickelt vom EÖDL. AFS steht für:

A – Aufmerksamkeit
F – Funktion (Sinneswahrnehmungen)
S – Symptom (Fehler beim Lesen/Schreiben/Rechnen)

Eine Langzeitstudie zeigte, dass 85% der Teilnehmer ihre Leistungen mit dieser Methode kontinuierlich verbesserten. Die Methode unterscheidet sich grundlegend von herkömmlicher Nachhilfe und berücksichtigt die andere Informationsverarbeitung legasthener Menschen.
Über ein Fernstudium beim EÖDL. Das Studium ist zeitlich flexibel einteilbar und führt zum Diplom als:

• Diplomierter Legasthenietrainer
• Diplomierter Dyskalkulietrainer
• Diplomierter Lerndidaktiker
• Diplomierter Mediendidaktiker

Alle Informationen und die kostenlose Infomappe finden Sie unter www.legastheniefernstudium.com
Auf www.legasthenietrainer.com finden Sie diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer in Ihrer Nähe. Die pädagogisch-didaktische Förderung durch qualifizierte Trainer ist der wichtigste Schritt zur Unterstützung betroffener Kinder. Die Diagnostik auf pädagogischer Ebene sollte die erste Anlaufstelle sein, wenn Probleme beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens auftreten.
Legasthenie besteht ein Leben lang – kann aber mit spezieller pädagogischer Förderung sehr gut bewältigt werden. Viele erfolgreiche Menschen sind legasthen. Laut einer Studie sehen 4 von 5 erfolgreichen Legasthenikern ihre legasthene Denkweise sogar als Teil ihres Erfolges. Mit der richtigen Unterstützung können Betroffene ihre Stärken entdecken und ihr volles Potenzial entfalten.

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